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Kunden zu Stammkunden machen

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Kunden zu Stammkunden machen

So wird aus einem einmaligen Besuch eine dauerhafte Verbindung

Warum Stammkunden der wahre Werkstatt-Schatz sind

Viele Werkstätten freuen sich über jeden neuen Kundenkontakt – und das ist auch gut so. Doch in der Realität ist ein Neukunde oft teurer, zeitaufwendiger und weniger berechenbar als ein zufriedener Stammkunde.
Der wahre Schatz jeder Werkstatt sind Stammkunden, die regelmäßig wiederkommen, Vertrauen aufbauen und Ihre Leistungen auch im Freundeskreis weiterempfehlen.

Doch wie gelingt es, aus einem Erstkontakt eine dauerhafte Kundenbeziehung zu formen? Die Antwort liegt in einem durchdachten und ehrlichen Kundenbindungsprozess. Wir zeigen Ihnen 5 konkrete Schritte, mit denen Sie aus Kunden echte Fans Ihrer Werkstatt machen.

1. Der erste Eindruck entscheidet – und bleibt

Schon beim ersten Besuch sollte der Kunde merken: „Hier bin ich gut aufgehoben.“
Ein freundlicher Empfang, eine saubere Werkstatt, transparente Kommunikation und ggf. ein kurzer Hinweis auf Kaffee, WLAN oder Wartebereich machen einen großen Unterschied.

Praxistipp:
✓ Begrüßen Sie Ihre Kunden persönlich mit Namen.

Viele Kunden erleben Werkstätten als anonym oder distanziert. Wer hingegen persönliche Nähe aufbaut, bleibt im Gedächtnis.

So funktioniert’s:

  • Rufen Sie an, wenn es eine Änderung am Fahrzeugstatus gibt.

  • Erklären Sie Reparaturen in verständlicher Sprache.

  • Merken Sie sich Vorlieben oder wiederkehrende Themen (z. B. „Frau Schulze fährt nie ohne Sommerreifen von Michelin“).

3. Clevere Nachsorge nach dem Werkstattbesuch

Sobald der Kunde Ihre Werkstatt verlässt, beginnt die Phase der Kundenbindung.
Ein kurzer Dank per E-Mail oder Postkarte, ein Gutschein für den nächsten Besuch oder ein Hinweis auf den nächsten TÜV-Termin macht den Unterschied.

Ideen für die Nachsorge:

  • „Vielen Dank für Ihr Vertrauen – als kleines Dankeschön erhalten Sie beim nächsten Ölwechsel 10 % Rabatt.“

  • „Nicht vergessen: Ihre HU steht im Januar an – wir übernehmen das für Sie.“

    Weitere Tipps hierzu finden Sie auch HIER.

4. Kleine Aufmerksamkeiten mit großer Wirkung

Ein sauberes Auto bei Rückgabe, ein frischer Duftbaum oder ein Gratis-Check der Wischerblätter – solche kleinen Gesten kosten wenig, bleiben aber lange im Kopf.

Beispiele:

  • Innenraum schnell durchgesaugt

  • Luftdruck geprüft und sichtbar dokumentiert

  • Flasche Wasser oder Kaffeegutschein für wartende Kunde

5. Wiederkommen leicht machen – mit Servicevorteilen

Stammkunden schätzen es, wenn sie bevorzugt behandelt werden. Bieten Sie gezielt Vorteile an, die zum Wiederkommen motivieren.

Stammkunden-Extras könnten sein:

  • Express-Service ohne Wartezeit

  • Jahresgutschein über 20 € bei 3 Werkstattbesuchen im Jahr

  • VIP-Reifenlagerung mit Erinnerungsservice

Fazit: Aus einem Besuch kann mehr werden – wenn man es richtig macht

Kunden zu Stammkunden zu machen ist kein Zufall, sondern eine bewusste Strategie. Wer Ehrlichkeit, Persönlichkeit und Service miteinander verbindet, schafft Vertrauen – und damit langfristige Verbindungen.

Nutzen Sie diese 5 Schritte als Inspiration und bauen Sie Ihren eigenen Kundenbindungsprozess auf. Denn:
Jeder zufriedene Kunde ist eine Empfehlung, die nur darauf wartet, ausgesprochen zu werden.

Weitere Informationen und Wissenswertes erhalten Sie in unserem Blog oder in unserem Ratgeber für Kfz Werkstätte.

Rechtliche Informationen zum Thema erhalten Sie auch bei unserer Partnerkanzlei.